So gewinnst du deinen Ex-Freund Zurück!

Wertvolle Methoden, den Ex-Freund zurückzugewinnen

Trennungen stehen häufig an der Tagesordnung. War gestern doch noch alles gut, kann es bereits morgen schon urplötzlich vorbei sein. Das Problem: Viele Menschen merken nicht, welche kleinen unbewussten aber entscheidenden Fehler sie in ihrer Beziehung begehen, welche aber am Ende zu einem Großen heranwachsen. Manchmal werden die Probleme und Differenzen dann so groß, dass für eine Partei nur noch eine Trennung infrage kommt.

Wenn sich der Partner dann wirklich dazu entschieden hat, seine Freundin zu verlassen, liegt deren Welt meist erst einmal in Trümmern. Wie konnte das nur passieren? Was ist auf Dauer schief gelaufen? Jetzt ist es an der Zeit, bewusst zu reflektieren. Möglicherweise kann die Beziehung ja doch noch gerettet werden. Aber dafür braucht es jede Menge Geduld und Einsicht.

Was waren die Gründe der Trennung?

Die Gründe für eine Trennung sind vielfältig. Häufig überwiegen diverse Differenzen, welche nicht zu überbrücken sind. So wünscht sie sich eine Hochzeit und Kinder, während er damit lieber noch warten möchte. Oder einer von beiden ist beruflich sehr eingespannt, so dass nur noch sehr wenig Zeit für gemeinsame Stunden bleibt. Viele weitere kleinere Probleme wie Stress mit der Familie des anderen, eine verschiedene Grundvorstellung an Freizeitaktivitäten (er liebt Fußball, sie liebt ihre Pferde) oder unterschiedliche, sexuelle Bedürfnisse, bringen eine Beziehung häufig ins wanken. Und nicht selten ist dann plötzlich auch noch eine andere Frau im Spiel…

Häufig ist eine Trennung sinnvoll, wenn beide Seiten auf überhaupt keinen grünen Zweig mehr gelangen. Geschieht sie einvernehmlich, ist es nochmal etwas anderes.

Was ist aber, wenn sie mit der Trennung nicht einverstanden ist und beinahe alles dafür tun würde, ihren Ex-Freund wieder zurückzugewinnen? Dafür gibt es einige wertvolle Ratschläge.

1. Liebeskummer besiegen

Wer sich zurückzieht, sich in seiner Verzweiflung suhlt und alles um sich herum vergisst und vernachlässigt, hat bereits im Vorfeld sehr schlechte Karten. Liebeskummer tut weh und lässt auch zuweilen richtige Depressionen hervortreten. Trauern ist in Ordnung, allerdings darf es auch nicht Überhand nehmen. Trotz aller Schmerzen geht das Leben weiter.

Wichtig ist hierbei auch, seine Freunde oder auch die Familie mit ins Boot zu holen, damit jene trösten können. Mit etwas Ablenkung und deren Unterstützung, kann vieles bereits wieder ins Reine gebracht werden, was aus eigener Initiative so nicht geschafft werden kann.

2. Bewusst reflektieren

Ganz bestimmt fällt nahezu jeder Frau ein, was im Grunde falsch gelaufen ist. Was in einer laufenden Beziehung gerne einmal verdrängt oder unter den Tisch fallen gelassen wird, kommt meist im Nachhinein so richtig zum Vorschein. Wo lagen die Differenzen? „Was störte ihn, was störte mich? Mit was kam er auf Dauer überhaupt nicht klar, was er auch regelmäßig erwähnte, ich dies aber bewusst ignorierte?

War mein Wunsch nach Kindern und Heirat möglicherweise tatsächlich noch zu früh? Brauchte er einfach noch die nötige Zeit, bis wir zusammenziehen? Und warum ließ ich mir immer wieder Sonderschichten geben, obwohl ich ihm doch versprochen hatte, mehr Zeit mit ihm zu verbringen? Aber wofür? Um mit ihm Fußball zu gucken oder seine Kumpels auf ein Bierchen zu treffen? Da ging ich doch lieber arbeiten und sparte für unsere Zukunft.“

Liegen die Gründe auf der Hand, kann auch schon der nächste Schritt erfolgen. Überlegungen anzustellen, was in Zukunft besser gemacht werden kann. Schließlich ist eine Beziehung immer ein Kompromiss, welcher aus den Bedürfnissen von zwei Parteien besteht.

3. Vorläufige Kontaktsperre aufbauen

Es ist kontraproduktiv, dem Ex-Partner nach einer Trennung nachzustellen. Ständige Anrufe, Nachrichten, unangemeldete Besuche… all das wird ihn noch viel weiter entfernen und er wird stärker auf Abstand gehen. Des weiteren könnte er sich belästigt fühlen, was ihn ebenfalls abschreckt. Kein guter Neuanfang!

So sollte besonders am Anfang, ganz frisch nach der Trennung, sämtlicher Kontakt gemieden werden. Auch wenn er sich melden sollte, nicht nachgeben und ruhig bleiben.

Dies sorgt dafür, dass beide Seiten noch bewusster reflektieren können und auch er sich möglicherweise denkt: „War die Trennung tatsächlich sinnvoll? Habe ich sie nun für immer verloren? Ich schätze, ich habe einen schweren Fehler gemacht!“

Diese Art des Rückzugs lässt in ihm unter Umständen den Jäger erwecken, welcher alles daran setzen wird, die Beziehung zu retten. Das ist keine garantierte Tatsache, aber dennoch eine potentielle Möglichkeit. Nichts zu hören, wirkt deutlich interessanter als regelmäßig die heulende Ex-Freundin auf dem Schirm zu haben.

4. Sich gänzlich neu erfinden

Möglicherweise bemängelte der Ex-Freund unter anderem, dass er sich mehr gemeinsame Freizeitaktivitäten wünschte. Sie konnte oder wollte ihm jenen Wunsch allerdings niemals so richtig erfüllen. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, aktiv zu werden und aus Eigeninitiative einige Dinge anzugehen. Beispielsweise könnte nun regelmäßig ein Fitnessstudio aufgesucht werden, von welchem der Ex-Partner „zufällig“ Wind bekommen soll. Dies soll signalisieren: „Ich bin bereit für neue Dinge und möchte mich dir zuliebe ändern! Außerdem weiterhin attraktiv für dich bleiben.“

Auch ein neuer, aufregender Look könnte Wunder bewirken. Eine neue, aufregende Frisur und ein frisches Make-up, könnten hier deutlich punkten. Ein peppiges neues Outfit, rundet das ganze noch ab. Weg mit dem langweiligen Schlabberpulli und der Jogginghose. Eine ganz neue Frau soll präsentiert werden, welche wieder Lust auf mehr macht!

5. Von vorne anfangen mit vergangenen Lektionen

Ist es dann tatsächlich eines Tages soweit und ein klärendes Gespräch mit dem Ex an der Zeit, so sollten auf keinen Fall Vorwürfe oder Beleidigungen erfolgen. Das führt sofort ins Gegenteil. Es muss auf den Punkt gebracht werden, was beim Reflektieren herauskam und was in Zukunft bewusst verändert werden sollte.

Möglicherweise erging es ihm in Zeiten der Trennung ähnlich und auch er erkannte, dass die Beziehung höchstwahrscheinlich zu radikal beendet wurde. Möglicherweise war es auch als eine Art Warnschuss seinerseits zu verstehen. Ein deutlicher Wunsch nach Veränderung in vielen Punkten.

Fazit

Häufig sind Trennungen mit dem nötigen Verständnis, bewusstem Reflektieren und einer erforderlichen Portion Einsicht rückgängig zu machen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass das ganze sachlich, erwachsen und ohne dramatische Zwischenfälle angegangen werden sollte. Es wird eine ganze Weile dauern, bis sich sämtliche Probleme gebessert haben. Einige werden womöglich bestehen bleiben. Aber das ist auch in Ordnung so, denn kein Mensch und keine Beziehung ist vollkommen sorglos und ohne Meinungsverschiedenheiten. Niemand ist perfekt!

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